Ein Rapid-Prototype-Modell ist in der Regel ein Kunststoff- oder Metallteil, das aus einer Computerzeichnung erstellt wurde und dem Kunden ermöglicht, ein in der Entwicklung befindliches Produkt zu überprüfen. Ab dem späten 20. Jahrhundert wurde eine Computersoftware entwickelt, mit der Designer dreidimensionale (3D) Zeichnungen erstellen konnten. Die parallele Entwicklung von Geräten, mit denen aus diesen Zeichnungen physikalische Strukturen erzeugt werden konnten, führte zur schnellen Modellierung.
Die Konstruktion eines Teils unter Verwendung von 3D-Software beginnt mit einer konzeptionellen Zeichnung eines gewünschten Teils. Ein Designer kann anhand dieser Zeichnung ein softwarebasiertes 3D-Modell erstellen, mit dem ein Teil aus verschiedenen Winkeln oder Ausrichtungen betrachtet werden kann. Diese Software kann das Teil auch virtuell zerlegen, um dem Kunden zu zeigen, wie die Montage in einer Industrieanlage erfolgen kann. Das Software-Design beinhaltet häufig die Fähigkeit, das Teil unter verschiedenen Belastungs- oder Stoßbedingungen zu "testen", um Teilefehler oder Konstruktionsfehler abzuschätzen.
Die schnelle Entwicklung von Prototypenmodellen wurde mit der Einführung von 3D-Druckern Realität. Im späten 20. Jahrhundert entwickelten sich verschiedene Technologien, die jedoch alle mit CAD-Programmen (Computer Aided Design) verknüpft waren, mit denen Softwaremodelle erstellt wurden. Alle 3D-Drucker verwenden eine Technik, bei der aufeinanderfolgende Schichten aus Kunststoffen oder Metallen nacheinander aufgebaut werden, um eine physische Probe des Teils zu erstellen.






