Tauchformen ist ein Herstellungsverfahren, bei dem eine erhitzte Form in ein flüssiges Polymerbad abgesenkt wird, um eine Beschichtungsschicht anzuziehen, die für ein fertiges Teil ausgehärtet und abgezogen werden kann. Die Eigenschaften des Plastisols, des Polymerbades, können variiert werden, um verschiedene Arten von Komponenten herzustellen, die von Getränkeisolatoren bis zu OP-Handschuhen reichen. Es ist auch möglich, dasselbe Verfahren für die Tauchbeschichtung anzuwenden. In diesem Fall wird das zu beschichtende Objekt erwärmt und abgesenkt, damit das Plastisol direkt anhaften kann. Dies kann beispielsweise bei Werkzeugen mit griffigen Griffen beobachtet werden.
Das Plastisolbad enthält Partikel aus Polyvinylchlorid (PVC), die in einem als Weichmacher bekannten Material suspendiert sind, sodass es bei Raumtemperatur flüssig ist. Wärme aus der Form zieht den Kunststoff an und regt ihn zum Abbinden an. Hohe Hitze zieht eine dickere Schicht an, ebenso wie ein längeres Eintauchen, wodurch sich während des Tauchformprozesses mehr Kunststoff ansammeln kann. Durch die Kontrolle der Wärme und der Länge des Eintauchens kann das Unternehmen die Dicke der Beschichtung bestimmen.






